Buchbeschreibung

„Die Ersten fanden den Tod,  die Zweiten hatten die Not,  und die Dritten erst das Brot.“ 

(Redensart im 18. Jahrhundert über das Schicksal der deutschen Kolonisten)

Das vorliegende Buch ist der ungewöhnlichen und wundersamen Geschichte der deutschen Auswanderer bzw. Kolonisten gewidmet, welche sich im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf der Suche nach einem erfüllten und besseren Leben in verschiedene ferne Länder aufmachten. Die Darstellung ihrer wird vom Autor durch einzigartige Archivmaterialien und statistische Daten dokumentiert.

Im Buch wird das grundsätzlich unterschiedliche Schicksal der deutschen Kolonisten in verschiedenen Staaten herausgearbeitet. Dieser Unterschied besteht darin, dass die überwiegende Mehrheit von ihnen sämtliche zum ehemaligen Ostblock gehörenden Länder Europas und Asiens verlassen hat, während sie in den Ländern Süd- und Nordamerikas blieben und sich dort praktisch vollständig assimilierten.

Worin liegt der Grund eines so unterschiedlichen Schicksals und Verhaltens der deutschen Kolonisten in diesen Staaten? Weshalb verliefen ihre Assimilierungsprozesse hier anders? Warum kehrten sie aus den einen Staaten massenweise nach Deutschland zurück, nachdem sich eine solche Möglichkeit ergeben hatte, während sie in den anderen Staaten dauerhaft sesshaft wurden und sich in-

tegrierten?

Die Leser, die dem Autor bei der Beschreitung des Pfades der einzigartigen Geschichte der deutschen Kolonisten folgen, erhalten eine Antwort auf diese und viele weitere Fragen und lernen die ursprünglichen Hypothesen und Schlussfolgerungen kennen, welche das Buch hinsichtlich der unterschiedlichen Etappen im Schicksal der ethnisch deutschen Bevölkerung entwickelt.


Die Deutschen Auswanderer, Buch

im 18./19. Jahrhundert

Auf der Suche nach neuem Land – in Südosteuropa, Russland, Nord- und Südamerika.

 

Buch, Hardcover, Autor: Jakob Maul (D), 440 Seiten, 22 x 15 cm, erscheint: 24.10.2017, 1. Auflage, Deutsch, ISBN: 978-3-906212-33-3

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jacob Maul (Autor)

Prof. Dr. Jakob Maul ist in Kasachstan geboren, wohin man seine Eltern während des Zweiten Weltkriegs aus einer früheren deutschen Kolonie im Wolgagebiet verschleppt hatte. Seit 1993 lebt er in Deutschland.


Inhalt

Einführung 

 

Kapitel 1.  Migrationsprozesse in Europa und Deutschland im 18. Jahrhundert 

1.1. Entstehung von Migrationstraditionen

1.2.  Populationskonzept und Kolonisationspolitik Preußens 

1.3.  Wesentliche Strömungen der Migration ins Ausland

 

Kapitel 2.  Massenemigration nach Südosteuropa 

2.1. Transsilvaniendeutsche

2.2. Donauschwaben

2.3. Besonderheiten und Bedingungen der Massenemigration nach Südosteuropa  

 

Kapitel 3.  Deutsche Kolonisten in Russland

3.1. Geschichte der Beziehungen

3.2.  Kolonisationsprojekte zur Zeit von Zarin Elisabeth

3.3. Kolonisationspolitik und Manifeste Katharinas der Großen

3.4.  Aggressives Аnwerben und wachsende Proteste

3.5. Bewertung der Zusammensetzung der ersten Kolonisten

 

Kapitel 4.  Wesentliche Ursachen und Motive für die Massenemigration

4.1. Politische Ursachen

4.2. Ökonomische Ursachen

4.3. Religiöse Ursachen

4.4. Persönliche Ursachen

4.5.  Globale Ursachen der Massenemigration im 18. Jahrhundert

 

Kapitel 5.  Wege der deutschen Kolonisten in die Fremde

5.1. In die Länder Ost- und Südosteuropas

5.2.  Die Ankunft in Russland und der Weg an die Wolga

5.3.  In eine neue Zukunft jenseits des Ozeans

 

Kapitel 6.  Schwieriger Anfang in Russland

6.1.  Schwierigkeiten beim Aufbau einer Existenz an der Wolga

6.2.  Pugatschew-Aufstand und Nomadenüberfälle

6.3.  Eingeständnis von Problemen

6.4. Besonderheiten der Entstehung und Probleme der Kolonien zur Zeit Alexanders I.

 

Kapitel 7.  Flucht und Rückkehr der Kolonisten

 

Kapitel 8. Die blühenden Jahre der deutschen Kolonien in Russland

8.1. An der Wolga

8.2. In Südrussland

8.3. Im Kaukasus und bei Sankt Petersburg

 

 

 

 

Kapitel 9.  Wachsende Probleme in Russland

9.1. Bevölkerungswachstum und Landmangel

9.2. Umsiedlung nach Sibirien und Mittelasien

 

Kapitel 10.  Der Anfang vom Ende. Schrittweise Zerstörung der deutschen Kolonien in Russland

10.1. Antideutsche Hysterie

10.2. Emigration aus dem russischen Imperium und der UdSSR

10.3. Die Jahre des landesweiten Terrors, der Repressionen und Deportationen

 

Kapitel 11.  Entstehung und Entwicklung der deutschen Kolonien in den Ländern Südosteuropas

11.1. Schwierige Jahre auf dem Weg zum Wohlstand

11.2. Politik der „Magyarisierung“ und Emigration aus Ungarn

11.3. Zerfall von Österreich-Ungarn und Vertrag von Trianon

 

Kapitel 12. Untergang und Vernichtung der deutschen Ethnie in Zentral- und Südosteuropa

12.1. Heim ins Reich

12.2. Verfolgung und Repressionen während des Zweiten Weltkriegs

12.3. Маssenweise Zwangsvertreibungen

 

Kapitel 13.  Exodus. Der lange Weg nach Hause

13.1. Massenexodus der ethnischen Deutschen nach Deutschland

13.2. Besonderheiten der Emigration aus den Ländern Zentral- und Südosteuropas. Operation „Heimlicher Kanal“

13.3. Auswanderung aus den Ländern der ehemaligen UdSSR

 

Kapitel 14.  Der Kreis der Geschichte schließt sich

14.1 Dynamik der deutschen Bevölkerung zur Zeit des Aufenthalts in den europäischen Emigrationsstaaten

14.2. Dynamik der deutschen Bevölkerung und Bewertung des Aufenthalts im zaristischen Russland und in den Ländern der früheren UdSSR

14.3. Bewertung der durch den Exodus der ethnischen Deutschen verursachten ökonomischen und sozialen Verluste

14.4. Heutige Situation der Bürger deutscher Abstammung in den Emigrationsländern

     

Epilog

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Personenverzeichnis



leseprobe

Einführung

Die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts hatte begonnen. In Europa war eben erst der Siebenjährige Krieg zu Ende gegangen, in dem der preußische König Friedrich II. in einer Allianz mit England gegen Frankreich, Österreich, Schweden und Russland verloren hatte. Nur der plötzliche Tod von Zarin Elisabeth, in dessen Folge der Friedrich wohlgesonnene Petr III. den Thron bestiegen hatte, rettete Preußen vor einer endgültigen Niederlage. Petr III. ordnete den Rückzug der bereits in Berlin stationierten Truppen an und bereitete dem sinnlosen Krieg damit ein Ende. Nach der Weigerung Österreichs, die von ihm besetzten Gebiete zurückzugeben, drängten die Russen in der nun entstandenen Allianz mit den preußischen Streitkräften die Österreicher aus Schlesien und Sachsen zurück und zwangen sie, einen Friedensvertrag mit Preußen zu unterzeichnen.

Zu jener Zeit war Deutschland noch kein einheitlicher Staat. Mehrere hundert unabhängige Fürstentümer nahmen zwar ein zusammenhängendes Gebiet in Zentraleuropa ein, waren jedoch nur schwach miteinander verbunden und gehörten zum „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“. Der soeben zu Ende gegangene Siebenjährige Krieg und der Dreißigjährige Krieg, der zuvor in Europa gewütet hatte, führten zu einer abrupten Verarmung des Volkes, zur Erschöpfung seiner Lebenskraft und dazu, dass sich bei weiten Teilen der Bevölkerung ein Gefühl der Ausweg- und Perspektivlosigkeit eingestellt hatte.

Mit Beginn des 18. Jahrhunderts bildete sich in Europa zunehmend ein stabiles Migrationssystem mit festen Migrationstraditionen bei der Bevölkerung heraus. Diese verlegte ihren Wohnsitz sowohl innerhalb der eigenen Länder als auch in jenseits der jeweiligen Staatsgrenzen gelegene Gebiete und legte auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben große Entfernungen zurück. An der Entstehung dieser europäischen Migrationssysteme waren die Bürger der voneinander getrennten deutschen Staaten und Fürstentümer besonders aktiv beteiligt. In großer Zahl zogen sie aus den überbevölkerten Gebieten in weniger dicht besiedelte Regionen um.

Somit war die deutsche Bevölkerung gegen Mitte des 18. Jahrhunderts bereits in wesentlichem Maße auf die Emigration in weit entfernte und unbekannte Länder vorbereitet. Im Zusammenspiel mit einer Reihe weiterer Faktoren, die im vorliegenden Buch detailliert behandelt werden, war eine solche Mobilität der Bewohner der deutschen Ländereien die Hauptursache für deren Massenemigration, die hinsichtlich ihrer Größenordnung und ihrer Strömungen einzigartig war. Die hauptsächliche Strömung bewegte sich dabei nach Osten und Südosten und stand im Vergleich zur nordamerikanischen Strömung an erster Stelle. Verschiedene Schätzungen gehen davon aus, dass sich damals etwa 400.000 bis 500.000 deutsche Kolonisten auf den Weg nach Ost- und Südosteuropa machten und sich mehrheitlich im damaligen Ungarn und in Russland niederließen. 

Die Monarchen dieser Länder folgten dem Beispiel des preußischen Königs Friedrich der Große, der nach seinen Vorgängern eine aktive Populationspolitik (Peuplierungspolitik) verfolgte und den Umsiedlern zahlreiche Privilegien gewährte, wodurch er ausländische und vor allem deutsche Staatsangehörige ins Land zu locken versuchte. Er befreite die ersten drei Generationen der ankommenden Kolonisten vom Kriegsdienst, senkte die Steuern und übernahm die Kosten für die Umsiedlung, die Bodenmelioration und den Bau von Wohnhäusern für sie. Für diese Ziele wandte er immense Mittel auf und bewies eine für jene Zeit einzigartige religiöse Toleranz, indem er den Neuankömmlingen materielle Unterstützung und die staatlich geschützte freie Religionsausübung zusicherte. Die aktive preußische Peuplierungspolitik, die bereits im 17. Jahrhundert mit dem Potsdamer Edikt begonnen hatte, dauerte ungefähr 150 Jahre und endete im 19. Jahrhundert mit dem Beginn der deutschen Industrialisierung. 

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts bildet die Emigration der deutschen Bevölkerung über den Ozean in die Länder Nord- und Südamerikas die wesentliche und beherrschende Strömung. Die Auswanderer aus Deutschland stellten auch zu dieser Zeit den Hauptanteil der Massenemigration, welche die Bevölkerung zahlreicher europäischer Staaten ergriffen hatte. Expertenangaben zufolge kehrten etwa 52 Millionen Menschen von 1824 bis 1924 in den Jahren der Massenemigration in die jenseits des Ozeans gelegenen Gebiete Europa den Rücken. In dieser Zeit entschieden sich von 1920 bis 1928 auch 5,9 Millionen deutsche Bürger für diese Richtung der Emigration. 89,8 % davon ließen sich in den USA nieder. Die deutsche Emigration in die jenseits des Ozeans gelegenen Gebiete vollzog sich in mehreren Phasen und dauerte ebenfalls ungefähr 150 Jahre bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

In diesem Buch wird der lange und gefahrenreiche Weg der deutschen Kolonisten in verschiedene weit entfernte Länder beschrieben. Die Zeit unterwegs war für sie durch Hunger, Kälte und zahlreiche Krankheiten gekennzeichnet. Die Beharrlichkeit und Besessenheit vieler tausend Menschen, die monatelang, ja manchmal jahrelang unterwegs waren, dabei Kinder, Angehörige und nahestehende Menschen verloren und dennoch ihre heißersehnten Ländereien erreichten, auf denen sie sich den Beginn ihres neuen Lebens erträumten, ruft schlichtweg Begeisterung hervor.

Die massenweise Emigration der deutschen Kolonisten hatte damals viele Ursachen. Das vorliegende Buch beruht auf dem Wesen dreier globaler Ursachen der Massenemigration. Diese lauten wie folgt:

  • politische und ökonomische Schwäche der zahlreichen voneinander getrennten deutschen Staaten und Fürstentümer, Fehlen eines vereinigten Staates mit gemeinschaftlich organisierter Sicherung der Außengrenzen und einheitlichen Emigrations- und Zollgesetzen;
  • fehlende koloniale Besitztümer aufseiten Deutschlands zu jener Zeit (während mehrere andere europäische Staaten solche besaßen) und damit fehlende Möglichkeiten, diese für die Umsiedlung der eigenen „überschüssigen“ Bevölkerung zu nutzen;
  • vergleichsweise später Beginn der industriellen Revolution im Land. Infolgedessen war die Möglichkeit, der schnell wachsenden ländlichen Bevölkerung eine Anstellung in den verschiedenen Industriebranchen zu bieten, nicht gegeben. 

Diese globalen Ursachen bestimmten in wesentlichem Maße das Wirken und die Bedeutung der Ursachen zweiten Grades, zu denen verschiedene politische, religiöse, ökonomische und persönliche Auswanderungsmotive zu zählen sind.

Die massenweise Ausreise der Deutschen nach Russland nahm mit der Veröffentlichung der Manifeste der russischen Zarin Katharina II. (der Großen) in den Jahren 1762 und 1763 ihren Anfang. Darin rief sie ausländische Staatsangehörige zur Übersiedlung nach Russland auf. Sie garantierte ihnen das Recht auf freie Berufs- und Standortwahl, die Zuteilung fruchtbarer Ländereien, freie Religionsausübung und den Erhalt der eigenen Sprache, die Befreiung vom Kriegsdienst, Selbstverwaltung, finanzielle Unterstützung und Steuervorteile. Die Kolonisationspolitik Katharinas II. wurde von ihrem Sohn Pavel I. und insbesondere von ihrem Enkel Alexander I. fortgesetzt. Die Übersiedlung deutscher Staatsangehöriger nach Russland dauerte etwa 100 Jahre lang an. In dieser Zeit entstanden deutsche Siedlungen in den wilden Steppen des Wolgagebiets, in der Nähe von Sankt Petersburg und Woronesch, im Schwarzmeergebiet, in Bessarabien, in der Walachei, am Don, im Nordkaukasus und im Hinterland des Kaukasus, am Ural, in Sibirien, Kasachstan und Mittelasien. Die deutschen Siedlungen nannte man damals Kolonien, ihre Bewohner Kolonisten. Durch ihren langen und unablässigen Einsatz verwandelten sie die einst öden Steppengebiete und die wenig bis gar nicht erschlossenen Landstriche in wirtschaftlich entwickelte Gebiete mit blühenden Siedlungen und trugen insgesamt in erheblichem Maße zur allgemeinen Entwicklung Russlands bei, welches für sie zur Heimat geworden war.

Die gleichzeitig erfolgende, gesamtheitliche Auseinandersetzung mit Fragen, die die Übersiedlung der deutschen Kolonisten betreffen, ermöglichte es, allgemeine Merkmale und Besonderheiten dieses unter geografischen (in den Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas) und zeitlichen (sich in mehreren Etappen vollziehenden) Gesichtspunkten einzigartigen historischen Phänomens aufzuzeigen und darzustellen. Das Buch stellt die These auf, dass zu jener Zeit ein harter Konkurrenzkampf um die deutschen Kolonisten stattfand, von dem die Bedingungen, zu denen sie von den Monarchen und Regierungen verschiedener Länder eingeladen wurden, direkt abhängig waren. Diese boten ihnen zahlreiche Vergünstigungen und Privilegien an. Dasselbe galt für die nicht immer legalen Vorgehensweisen und Methoden der zahlreichen Anwerber dieser Länder, welche die deutschen Übersiedler mit erlogenen Geschichten vom Paradies auf Erden und dem Land, wo Milch und Honig fließen, zu ködern versuchten. Aus heutiger Sicht und im Wissen um das tragische Schicksal, das viele Generationen der deutschen Kolonisten erlitten haben, kann man nur bedauern, dass Deutschland zu jener Zeit aufgrund des Fehlens eines einheitlichen Staates mit einheitlichen Dienstvorschriften und Emigrationsgesetzen nicht dazu in der Lage war, der eigenen Bevölkerung, die von den Monarchen vieler Länder gelockt und auseinandergetrieben wurde, selbst eine Perspektive zu bieten und sie zu verteidigen. 

Eine wesentliche Besonderheit der untersuchten Massenemigration stellt die Tatsache dar, dass die deutschen Kolonisten nicht als Eroberer in den Zielländern auftauchten, sondern als Bauern, die von Monarchen und Regierungen zwecks der Erschließung und Verteidigung öder Landstriche eingeladen worden waren. Auf ihren Fuhrwagen und Flussschiffen führten sie keine Schusswaffen mit sich, sondern Pflüge, Saatgut, reinrassiges Vieh und Pferde. Als Waffe dienten ihnen die zumeist vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen im Ackerbau und das riesige Verlangen, das Ödland in fruchtbare Ländereien zu verwandeln, auf denen sie ein glücklicheres Leben beginnen wollten.

Die Aufgaben, mit denen die Kolonisten sich konfrontiert sahen, wurden nach vielen Jahren harter Arbeit und zahlreichen Prüfungen schließlich erreicht. Sie verwandelten die Sümpfe Preußens und Ungarns in fruchtbare Ländereien und erschlossen in Russland die öden Landstriche an der Wolga, am Schwarzmeerufer, im Kaukasus, in Sibirien und in Mittelasien. Sie befreiten riesige Territorien wilder Dschungelgebiete, die daraufhin zu fruchtbaren Ländereien Brasiliens wurden, von Steinen und Bäumen, sie bauten Straßen und Bewässerungskanäle und erschlossen neue Landstriche in Argentinien. In all diesen Ländern entstanden Tausende blühender, komfortabel eingerichteter und wirtschaftlich erfolgreicher deutscher Siedlungen.

Allgemeine Faktoren in den Zielländern waren eine schwierige Anfangszeit, der Tod zahlreicher Kolonisten aufgrund von Krankheiten und das durch Angriffe, Mord, Plünderungen und Verschleppung erlittene Leid, das ihnen ansässige feindselige Banden zufügten. Im Wolgagebiet wurden die deutschen Kolonisten von kirgisischen und baschkirischen Nomaden beraubt, erschlagen, versklavt und auf den Sklavenmärkten von Buchara verkauft. Die Siedlungen schwäbischer Kolonisten in Ungarn waren zahlreichen Angriffen und Plünderungen serbischer Banden und der ständig wiederkehrenden türkischen Truppen ausgesetzt. Für die Angriffe, Plünderungen und den Mord an deutschen Kolonisten im Kaukasus waren kurdische, persische, türkische und tatarische Reiterbanden verantwortlich. 

Letztendlich trugen die deutschen Kolonisten nach sämtlichen bitteren Erfahrungen und Prüfungen der Anfangszeit durch ihren selbstlosen Einsatz in wesentlichem Maße zur wirtschaftlichen und allseitigen gesellschaftlichen Entwicklung in ihren neuen Ländern bei. Mit Nachdruck stellten sie ihre Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und das Fehlen jeglicher Wünsche oder Absichten, ihre neue Heimat irgendwann einmal verlassen zu wollen, unter Beweis. Ihre schöpferische Tätigkeit wandte das Leben der Übersiedler selbst und die ökonomische Situation in den Ländern ihres Aufenthalts Schritt für Schritt zum Besseren. Gemeinsam mit anderen Völkern trugen sie entscheidend zur Entwicklung der landwirtschaftlichen und industriellen Produktion und zur Verbesserung der Infrastruktur und des äußeren Erscheinungsbildes städtischer und ländlicher Siedlungen bei.

Mit Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und einhundert Jahre nach Ankunft der ersten Kolonisten in den Ländern Ost- und Südosteuropas zogen allerdings erstmals schwarze Gewitterwolken am Himmel der deutschen Bevölkerung auf. Die schnell wachsende Bevölkerung führte zu einem akuten Mangel an Grund und Boden in Russland, Ungarn und anderen Ländern. Deren Machthaber wollten nichts mehr davon wissen, dass sie die deutschen Kolonisten, die ihnen Hunderte von Jahren treue und ergebene Untertanen gewesen waren, einst eingeladen hatten. Nun, nachdem die deutschen Kolonisten die ihnen anvertrauten Aufgaben erfüllt und die einstmals öden Landstriche in blühende Ländereien verwandelt hatten, begannen die Machthaber und ein Teil der politischen Elite damit, in ihren Gesellschaften antideutsche Ressentiments zu schüren. Gegenüber den deutschen Kolonisten, deren wachsender Wohlstand und Erfolge in der landwirtschaftlichen und industriellen Produktion Neid und wahllose Anschuldigungen im deutschen Einflussgebiet hervorriefen, setzte sich zunehmend eine ablehnende Haltung durch. 

Ein besonders schweres Schicksal erwartete die Kolonisten in Russland, wo sie eine wesentliche Verschlechterung ihrer gesellschaftlichen, materiellen und sozialen Lage über sich ergehen lassen mussten. Im Zuge der Reformen Alexanders II. wurde ihnen 1871 ihr privilegierter Sonderstatus als Kolonisten genommen, und ab 1874 wurde auch der verpflichtende Kriegsdienst für sie eingeführt. So wurden die wichtigsten Privilegien aus der Zeit Katharinas II. aufgehoben, welche diese ihren Vorfahren auf ewig zum Geschenk gemacht hatte. Zudem hatten die auf sie folgenden Zaren Pavel I., Alexander I. und Nikolaj I. diese Privilegien durch mehrfachen Zarenerlass fortwährend bestätigt.

Es bedarf keiner Beweise, dass es eben jene Vergünstigungen und Privilegien der herrschenden Monarchen waren, die seinerzeit den Ausschlag zugunsten einer Übersiedlung der deutschen Bauern nach Russland gegeben hatten. Nicht alle Kolonisten wollten nun den Weckfall ihreer Privilegien in ihrem Leben hinnehmen, und viele von ihnen kehrten Russland den Rücken und ließen die zivilisierten heimatlichen Gegenden und Ländereien genauso zurück wie die Gräber ihrer Vorfahren, die ein Jahrhundert zuvor auf der Suche nach einem besseren Schicksal und einer neuen Heimat nach Russland gekommen waren.

Die Deutschen, die weiterhin in Russland blieben und nun den russischen Bauern gleichgestellt waren, setzten ihre ehrliche Arbeit fort, sorgten für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Ackerbaus und der Viehzucht, der industriellen Produktion, der Bildung, der Kultur und glaubten weiterhin an eine bessere Zukunft. Allerdings rief eine solch dynamische und erfolgreiche Entwicklung der deutschen Kolonien als gemeinsamer Teil der gesamten russischen Wirtschaft bei einem bestimmten Teil der Gesellschaft eine zutiefst ablehnende Haltung gegenüber den deutschen Kolonisten hervor. Eine nicht unwesentliche Rolle spielte dabei die Tatsache, dass das vereinigte Deutschland 1871 auf der Weltbühne auftauchte, denn nun sah Russland in Deutschland seinen wichtigsten politischen und ökonomischen Gegner in Europa. Die Anstrengungen der nationalistischen und chauvinistischen Presse sorgten dafür, dass die sichtbaren Erfolge der deutschen ethnischen Minderheit Neid weckten und Gründe genannt wurden, weshalb ihre riesigen Landgüter und sonstigen Besitztümer beschlagnahmt werden sollten. Die ständige Verschärfung der antideutschen Ressentiments verwandelte sich zu Beginn und während des Ersten Weltkrieges in eine antideutsche Hysterie, in Pogrome und den Kampf der zaristischen Machthaber gegen den „deutschen Einfluss“. Genau zu dieser Zeit nimmt auch die Massenemigration der Russlanddeutschen aus dem Land ihren Anfang. Deren wesentliche Phasen und ihre zahlenmäßige Bewertung anhand vorhandener statistischer Materialien werden im vorliegenden Buch detailliert dargestellt.

Die Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern stellten damit zum ersten, jedoch bei Weitem nicht zum letzten Mal die Hauptursache für die wesentliche Verschlechterung der Situation der Kolonisten und der übrigen Deutschen in Russland dar. Nach der Revolution im Jahre 1917 und dem Untergang der zaristischen Autokratie verhielt sich die neue Sowjetmacht, die auf revolutionäre Veränderungen in Deutschland und auf der ganzen Welt hoffte, zunächst loyal gegenüber den deutschen Kolonisten und schuf 1918 das autonome Gebiet der Wolgadeutschen. Aus diesem wurde 1923 die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Wolgadeutschen. Dieser Umstand bewahrte die Kolonisten im Wolgagebiet und in anderen Regionen Russlands allerdings nicht vor Erschütterungen, die ihre gewohnte Lebensweise endgültig zerstörten. Bereits in den dreißiger Jahren wurden alle Kolonisten genauso wie die russischen Bauern gewaltsam in Kolchosen getrieben, und anschließend zog über sie wie über das gesamte Land eine Welle der Repressionen hinweg.

Der Beginn des Zweiten Weltkriegs hielt neues Leid in bisher unbekanntem Ausmaß und mit einer beispiellosen Dimension der Ungerechtigkeit für die deutsche Ethnie bereit. Der Faschismus in Deutschland brachte vielen Völkern in Europa und in Russland unbeschreibliche Armut, Trauer und Tod. Besonders die wahllosen Schuldzuweisungen an die ethnische deutsche Minderheit für die Verbrechen Nazideutschlands hatten tragische Folgen. Dadurch, dass sich die Nachkommen der deutschen Kolonisten und die übrigen Gruppen der deutschen Bevölkerung Hunderte von Jahren weit von Deutschland entfernt aufgehalten hatten, konnten sie unmöglich an der Machtergreifung und den Verbrechen des Naziregimes beteiligt gewesen sein. Der Flächenbrand, den der Zweite Weltkrieg ausgelöst hatte, verwandelte das Leben von Millionen Nachkommen der deutschen Kolonisten, welche gemeinsam mit anderen Völkern in diesen Ländern gelebt hatten, zu Asche, indem er sie zu Geächteten machte, die die Schuld für nicht von ihnen begangene Verbrechen zu tragen hatten. Massenweise Gewaltanwendung, Diskriminierungen und Völkermord an der eigenen deutschen Bevölkerung wurden zu schwarzen Kapiteln in der Geschichtsschreibung zahlreicher Länder und blieben im genetischen Gedächtnis der ethnischen deutschen Minderheiten zurück. 

Mit einer besonderen Situation hatten es die Russlanddeutschen zu tun, die sich mit dem Höhepunkt ungerechten und unmenschlichen Verhaltens ihnen gegenüber konfrontiert sahen. Als schuldlos Schuldige mussten sie wahllose Anschuldigungen als Verräter, die Abschaffung ihrer Autonomie, den Verlust ihrer erwirtschafteten Besitztümer, die Deportation nach Sibirien und Kasachstan und Hunger und Tod in den Arbeitslagern über sich ergehen lassen. Dabei handelte es sich um mehrjährigen staatlichen Völkermord an einem seiner fleißigen und gesetzestreuen Völker, das nicht im Geringsten an der Machtergreifung der Nazis im fernen Deutschland beteiligt war. Für die Russlanddeutschen hatte das Leid auch nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs kein Ende, ihnen wurde auf ewig das Recht aberkannt, an ihre vormaligen Aufenthaltsorte zurückkehren zu dürfen, zudem befanden sie sich an den Orten ihrer Verbannung weitere zehn lange Jahre unter Aufsicht der Kommandantur.  

Das politische und militärische Vorgehen Nazideutschlands vor und während des Zweiten Weltkriegs hatte auch unmittelbaren Einfluss auf das Schicksal der ethnischen deutschen Bevölkerung in den Ländern Südosteuropas. Den Anfang vom Ende bildete hierbei das Jahr 1939, in dem die massenweise Umsiedlung eines Teils der deutschen Ethnie im Zuge der Hitlerschen Doktrin „Heim ins Reich“ begann. Diese fand in der Flucht und Evakuierung der bürgerlichen deutschen Bevölkerung, die gemeinsam mit der Armee Hitlers den Rückzug antrat, ihre Fortsetzung. Die zurückgebliebene deutsche Bevölkerung war nach dem Ende des Krieges grausamer Verfolgung und Gewalt, Plünderungen, Massenerschießungen und der Deportation in die Zwangsarbeitslager der UdSSR ausgesetzt. Der Hunger, zahlreiche Erkrankungen, grausame Gewalt und Verhöhnungen waren bei vielen Zurückgebliebenen die Todesursache. 

Die nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges massen- und zwangsweise einsetzende Vertreibung der ethnischen Deutschen aus ihren Wohngebieten in Tschechien, Polen, Ungarn und Jugoslawien führte zum endgültigen Ende des jahrhundertelangen Aufenthalts einer deutschen Ethnie in dieser Region. Im Buch werden die Besonderheiten dieser und der darauffolgenden Phase, die durch die massenweise Rückumsiedlung der Zurückgebliebenen mit deutscher Abstammung nach Deutschland gekennzeichnet ist, anhand der Verwendung zahlreicher statistischer Materialien ausführlich dargestellt. Die in den 50er Jahren einsetzende Rückkehr der deutschen Ethnie nach Deutschland, die zunächst nur unwesentliches Ausmaß hatte, sich nach dem Zerfall der Sowjetunion und des Ostblocks jedoch radikal verstärkte, bildete praktisch das Ende der Geschichte der deutschen Übersiedler in den Ländern Ost-, Zentral- und Südosteuropas.

 In der Sowjetunion begann die Bewegung, die sich für eine freie Ausreise der Russlanddeutschen in die historische Heimat einsetzte, in den 70er Jahren. Diese Bewegung dauerte trotz administrativer und strafrechtlicher Verfolgung bis zum Beginn demokratischer Reformen im Land an. Diese Reformen erlaubten die Emigration, wenn eine familiäre Wiedervereinigung nachgewiesen werden konnte. Dieser historische und schicksalhafte Moment in der Geschichte der Russlanddeutschen ist eng mit dem Namen M. S. Gorbatschow und dem von ihm eingeschlagenen Kurs hin zu einer Liberalisierung und Demokratisierung des öffentlichen Lebens der Völker der UdSSR verknüpft. Dieser bildete den Anfang der massenweisen Ausreise der Russlanddeutschen nach Deutschland. Durch das geöffnete Fenster verließen Russland nun Jahr für Jahr Hunderttausende Menschen. Erneut ließen sie ihre Häuser und die von ihnen erwirtschafteten Besitztümer zurück, um in der historischen Heimat einen Neuanfang zu wagen. Die massenweise Ausreise der Russlanddeutschen konnten die leeren Versprechungen der russischen Machthaber, in der Folge sämtliche Probleme der Russlanddeutschen zu lösen, genauso wenig beenden wie die Bekräftigungen der deutschen Regierung, die Tore seien für sie auf ewig geöffnet und es bestünde kein Grund zur Eile.

Im Buch werden die Besonderheiten der massenweisen Emigration und des endgültigen Exodus der deutschen Bevölkerung aus verschiedenen Ländern Ost-, Zentral- und Südosteuropas anhand der Verwendung umfangreicher statistischer Materialien analysiert. Diese Länder verloren nicht nur eine wichtige Komponente ihres kulturellen Reichtums, sondern auch einen Teil ihrer fleißigen und ökonomisch erfolgreichen christlichen Bevölkerung und damit auch wesentliches Potenzial ihrer gegenwärtigen und künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Im Buch wird der Versuch unternommen, eine näherungsweise ökonomische Bewertung der diesen Ländern durch die Konfiszierung und das Zurücklassen des Grundbesitzes und sonstigen Vermögens der ethnischen Bevölkerung entstandenen materiellen Verluste und Errungenschaften vorzunehmen. Dabei ist anzumerken, dass keine Summe die Millionen Toten, den Verlust der Heimat und der erschlossenen Ländereien, die auch in der Folge ausgiebig mit dem Blut vieler Generationen deutscher Kolonisten getränkt wurden, aufwiegen kann.

Einen anderen Lauf nahm das Leben der deutschen Kolonisten in den Ländern Nord- und Südamerikas, in denen sie im Unterschied zu den Deutschen in den zum ehemaligen Ostblock gehörenden Ländern blieben und sich dort praktisch vollständig assimilierten. So belegen die US-Bürger deutscher Abstammung hinsichtlich ihrer zahlenmäßigen Bedeutung den ersten Platz und übertreffen damit sämtliche weiteren ethnischen Bevölkerungsgruppen des Landes wie die Iren, die Engländer, die Italiener und auch die schwarzen und mexikanischen Amerikaner. 

Das Buch liefert Gründe für die Annahme, dass die wesentliche Ursache eines derart unterschiedlichen Verhaltens der deutschen Übersiedler in verschiedenen Ländern weniger im Entwicklungsstand der diese Länder bewohnenden Völker als in der unterschiedlichen Einstellung gegenüber der ethnischen deutschen Bevölkerung und in der Assimilationspolitik dieser Länder zu sehen ist. Fand diese in den Ländern Ost-, Zentral- und Südosteuropas Zunehmend gewaltsam und zwangsweise statt, was sich in Diskriminierungen und Repressionen gegenüber der deutschen Bevölkerung, in Deportationen und dem Entzug seiner kompakten Wohngebiete äußerte, so fand in den USA, in Kanada und in den Ländern Südamerikas insgesamt eine tatsächliche Assimilation statt. In den Ländern Lateinamerikas waren in einzelnen Phasen auch Zwangsmethoden Bestandteil der Politik einer tatsächlichen Assimilation. Diese fanden allerdings ohne massenweise Repressionen, Diskriminierungen, wahllose Anschuldigungen und ohne „Ernennung“ der eigenen Bürger deutscher Abstammung zum inneren Feind statt. Schlussendlich führten diese Verschiedenheiten zu vollkommen unterschiedlichen Prozessen, Tendenzen, Geschwindigkeiten und abschließenden Resultaten der Assimilation der deutschen Bevölkerung in diesen Ländern.

Zum Abschluss der Darstellung der jahrhundertelangen Geschichte der deutschen Kolonisten werden Gründe dafür angeführt, dass sämtliche Aspekte der Vergangenheit nicht verschwiegen, sondern offen und kritisch diskutiert werden sollten. Das Eingeständnis der stattgefundenen Verbrechen stellt die alleinige Voraussetzung für eine neue und blühende Zukunft der heutigen Generationen in den Ländern dar, in denen einst eine ethnische deutsche Minderheit lebte. 

Es bleibt festzuhalten, dass die Zeit der deutschen Kolonisten in Europa unwiederbringlich der Vergangenheit angehört und dass das Fenster der Geschichte dieser einzigartigen Erscheinung geschlossen ist. Die heutige neue historische und ökonomische Realität schließt einen ernsthaften Anspruch eines so bedeutenden Teiles der deutschen Bevölkerung, in die ihm noch immer am Herzen liegenden Länder zurückkehren zu wollen, quasi aus. Die Nachkommen der ehemaligen deutschen Kolonisten, die der deutschen Ethnie Ost-, Zentral- und Südosteuropas angehörten, sind nach langer Wanderschaft in ihre historische Heimat zurückgekehrt und wiederholen nun nicht mehr das tragische Schicksal ihrer Vorfahren, die sich einst auf der Suche nach freien Ländereien und einem besseren Los in fremde, weit entfernte Länder aufgemacht hatten. 

Abschließend bleibt zu betonen, dass beim Verfassen des Buches einzigartige Archivmaterialien und statistische Daten in erheblichem Umfang zum Einsatz kamen. Deren Auswertung wird in 17 Originaltabellen präsentiert. Es wurden zahlreiche historische Quellen, Bücher und Artikel unterschiedlichen Erscheinungsdatums studiert, die teilweise im 289 Quellen umfassenden Literaturverzeichnis aufgeführt sind. Das Buch enthält fünf Zeichnungen als Illustration, die vom Autor anhand kartografischer Materialien und literarischer Quellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert erstellt wurden. Diese dienen einem besseren Verständnis der von den deutschen Kolonisten eingeschlagenen Wege und ihrer kompakten Wohngebiete.

Möge der Leser bei der Beschreitung des Pfades der einzigartigen Geschichte der deutschen Kolonisten, die immenses Risiko, erstaunliche Kühnheit, harte Arbeit, verdiente Erfolgserlebnisse und tragische Ereignisse bereithält, für sich viele neue und interessante Informationen entdecken.

 

Jakob Maul, im September 2017


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