Die Zeichenschule 2024


Der Kalender der Zeichenschule der STAATLICHE PORZELLAN-MANUFAKTUR MEISSEN

JUbiläumsausgabe 260 Jahre Zeichenschule Meissen


Wieder ist es uns ein ganz besonderes Vergnügen, Ihnen eine außerwählte Zusammenstellung der besten Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Zeichenschule Meissen in Form dieses beeindruckenden und künstlerischen Kalenders präsentieren zu dürfen.

 

Nach dem weiterhin großen Interesse an der limitierten Sonderedition mit einer Plakette aus Meissener Porzellan mit den weltberühmten Meissener Schwertern, verlegen wir diese „Porzellan-Edition“ auch weiterhin. Jede Plakette (Durchmesser: 2,7 cm) ist ein Unikat, weil per Hand einzeln gefertigt. Angebracht auf der Rückpappe ziert sie jeden einzelnen Monat des Kalenders.




Klassische Version

Die Zeichenschule 2024 – Klassische Version

Der Kalender der Zeichenschule der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen – Jubiläumsausgabe 260 Jahre Zeichenschule Meissen

15 Blatt, davon 13 Motive  (Titel, 12 Monate, Vorwort in Deutsch/Englisch, Gesamtübersicht), Format (BxH): 33 x 44 cm, Kunstdruckpapier samt seidenmatt weiß 170 g/qm, Spiralbindung weiß mit 1-fach-Aufhängung, ISBN: 978-3-907347-12-6, Erscheinung und Lieberbarkeit: 10. Mai 2023

Kalender "Die Zeichenschule 2024" Klassische Version

22,95 €

  • 0,91 kg
  • nur noch begrenzte Anzahl vorhanden
  • 3 - 5 Tage Lieferzeit1

Porzellan-Sonderedition

Die Zeichenschule 2024 – Limitierte Porzellan-Edition

Der Kalender der Zeichenschule der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen –Jubiläumsausgabe 260 Jahre Zeichenschule Meissen

Limitierte (100 Stück) Sonderedition mit einer Plakette (2,7 cm) aus Meissener Porzellan

15 Blatt, davon 13 Motive (Titel, 12 Monate, Vorwort in Deutsch/Englisch, Gesamtübersicht), Format (BxH): 33 x 44 cm, Kunstdruckpapier samt seidenmatt weiß 170 g/qm, Spiralbindung weiß mit 1-fach-Aufhängung, ISBN: 978-3-907347-13-3, Erscheinung: 30. Juni 2023

Kalender "Die Zeichenschule 2024" Porzellan-Edition

42,95 €

  • 0,91 kg
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Vorwort

Kordula Hieronymus, © MEISSEN®
Kordula Hieronymus, © MEISSEN®

DIE MEISSENER ZEICHENSCHULE – MALEREI IN HÖCHSTER VOLLENDUNG, SEIT 260 JAHREN

 

Liebe Sammler und Liebhaber des Meissener Zeichenschulkalenders,

 

die Zeichenschule ist der Start zu einer gezielten Ausbildung in der Meissener Manufaktur. Ihre Existenz trägt der Tatsache Rechnung, dass die Schulung des Zusammenspiels von Auge und Hand eine wichtige praktische Vorbereitung auf die kunsthandwerklichen Berufe ist. Talent ist zwar eine gute Voraussetzung, jedoch damit allein kommt hier keiner zum Ziel. Deshalb helfen lange im Beruf arbeitende Porzellangestalterinnen und -gestalter und Porzellanmalerinnen und -maler den Lehrlingen, wichtige Erfahrungen beim Beob­achten, Erkennen und Darstellen zu verinnerli­chen.

 

1720 kam der 24-jährige Johann Gregorius Höroldt aus Wien nach Meissen, um für die Porzellan-Manufaktur zu arbeiten. In einer sehr kurzen Zeit fand er viele Rezepturen für Keramfarben und, was das Besondere war, er verarbeitete sie auch. Hö­roldt führte die Porzellandekoration im 18. Jahr­hundert zu einem ersten künstlerischen Höhepunkt. Mit seinem Namen verbindet die Manufak­tur heute nicht nur die Erinnerung an den schaffensreichsten Porzellanmaler des 18. Jahrhun­derts – er war Schöpfer der meisten Dekore, die zwischen 1720 und 1764 zu Porzellanen der Meissener Manufaktur entstanden –, sondern auch an den Begründer des Zei­chenunterrichtes. Zwar konnte man diesen Unterricht noch nicht als systematische Ausbildung bezeichnen, jedoch war es ein erster Schritt. 

 

Eine Verbesserung trat ein, als Johann Joachim Kaendler 1731, 25-jährig, in die Manufaktur eintrat und bald darauf, 1734, Modellmeister wurde. 1740 übernahm er die Leitung der Formgestaltung in der Manufaktur und widmete sich in diesem Zu­sammenhang der Ausbildung. Regelmäßig erteilte er Unterricht im Zeichnen und Modellieren. 

 

1743 übernahm der Dresdener Maler und Archi­tekt Carl Heinrich Jacob Fehling die Ausbildung der „Lehr-Purschen“. Damit war er die erste Per­sönlichkeit, die in der Manufaktur ausschließlich Lehrtätigkeit ausübte. Gehilfen halfen, Nachfolger folgten – und so führte das Engagement einzelner schließlich zur Einrichtung einer Zeichenschule. 

 

1764 wurde dann die als „Meißner Kunstschule“ be­zeichnete und der Dresdener Akademie der Künste unter­stellte Zeichenschule gegründet. Dem Hofmaler Christian Wilhelm Ernst Dietrich wurde die Lei­tung übertragen. Bis 1770 füllte er dieses Amt aus. Danach stand die Zeichenschule wieder unter dem direkten Einfluss der Meissener Manufaktur. Der Prozess wechselnder Unterstellungsverhältnisse wieder­holte sich von 1814 bis 1836. Im Jahre 1893 wurde die Schule sogar aufgelöst und Begabte zur Dresde­ner Kunstgewerbeschule delegiert. Die Einsicht, dass die Ausbildung im eigenen Haus doch die gün­stigste Lösung ist, führte dazu, dass die Manufaktur ab 1906 die Leitung der Zeichenschule wieder selbst übernahm. Man konzentrierte sich zuneh­mend darauf, hervorragende Künstlerinnen und Künstler aus den eigenen Werkstätten für den Unterricht zu gewin­nen.

 

Dieses Prinzip bestimmt bis heute die Ausbildung. Eine Generation eröffnet der nächsten ihren Schatz. Der Schatz heißt Wissen, Können, Erfah­rung, Freude, Disziplin – alles das, was dazu gehört, eine Manufakturistin oder Manufakturist zu werden.

 

Aus Anlass des 260. Jubiläums der Gründung der Zeichenschule Meissen haben wir tief im Archiv gesucht, um einige der ältesten Zeichnungen zu finden. So stammt das Titelbild von M. Griesbach aus dem Jahr 1926, die Frühblüher im März aus 1948 und die Zeichnung im Januar aus 1950 sowie im Mai aus 1954. 

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Durchblättern und Staunen. Kommen Sie gut und gesund durch das neue Jahr 2024.

 

Herzlichst ihre

Kordula Hieronymus

Zeichenlehrerin der Zeichenschule der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen


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Cover 

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Cover Klassische Version
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Übersicht

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Rückseite Übersicht
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Vorwort

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Vorwort von Kordula Hieronymus
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Bei allen Bildern als Quelle angeben: © Weltbuch Verlag / Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen


Rechtliche Hinweise

© Weltbuch Verlag GmbH, 2023. Alle Reche vorbehalten. Zeichnungen: Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH | Auswahl und Redaktion: Kordula Hieronymus, Dirk Kohl | Erstellung, Scans, Bildbearbeitung, Produktion: Weltbuch Verlag GmbH

Die Verwendung der Texte und/oder Bilder, auch auszugsweise, ist nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung der Weltbuch Verlag GmbH zulässig; dies gilt selbstverständlich auch für Vervielfältigungen, Verbreitungen, Veränderungen etc. in Informations- und Telekommunikationsdiensten aller Art.

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