Anke Rensch (CH)

Vom Angsthasen zum Liebesküken


Eigentlich lässt Annies Leben keine Wünsche offen. Sie hat einen gut bezahlten Beruf, ihre Freunde und Kollegen schätzen sie, das eigene Haus ist eben fertig geworden und die Hochzeit mit ihrem Kindheitsschwarm steht kurz bevor. Doch seit einiger Zeit fühlt sich Annie wie ausgebrannt. Je näher die

langersehnte Eheschließung rückt, desto mehr breitet sich eine lähmende Angst in Annie aus – eine Angst, die sie sich überhaupt nicht erklären kann! Annie sieht keinen anderen Ausweg mehr, als die Hochzeit abzusagen.

Unter dem verständnislosen Kopfschütteln von Familie und Freunden begibt sich Annie auf eine Reise, die alles verändert.

 

Eine wahre Geschichte, die Flügel verleiht …


Buch

Vom Angsthasen zum Liebesküken

Anke Rensch (CH)

 

Buch, Softcover, Taschenbuch, 392 Seiten, 12,5 x 19 cm, erschienen: 28.05.2021, 1. Auflage Deutsch, ISBN: 978-3-906212-86-9

 

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Vom Angsthasen zum Liebesküken (Buch)

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E-Book

Vom Angsthasen zum Liebesküken

Anke Rensch (CH)

E-Book, ca. 396 Seiten, geplante Erscheinung: 22.06.2021, 1. Auflage Deutsch, ISBN: 978-3-906212-87-6

 

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Vom Angsthasen zum Liebesküken (E-Book)

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Über die Autorin

Anke Rensch

Anke Rensch hatte viele Jahre die Aufgabe, als Grund- und Hauptschullehrerin im Bildungsplan verankerte Inhalte kindgerecht aufzubereiten und die dort beschriebenen Kompetenzen zu fördern. Obwohl sie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in hohem Masse bereicherte, empfand sie im Laufe ihrer Berufsjahre eine immer grössere Diskrepanz zwischen dem, was im Rahmen des staatlichen Schulsystems als Beamtin von Frau Rensch verlangt wurde und den Bedürfnissen der Heranwachsenden. Der wachsende Unmut im Beruf gepaart mit einer persönlichen Lebenskrise bewog sie im Alter von 32 Jahren dazu, mit dem Absagen ihrer Hochzeit und dem Aufbruch in ein Sabbatjahr alles hinter sich zu lassen, was ihr bis zu diesem Zeitpunkt Sicherheit versprochen hatte.

 

Die intensive Beschäftigung mit sich selbst öffnete nicht nur ihre Wahrnehmungskanäle für andere Dimensionen, sondern liess auch die Erinnerungen an die traumatischen Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend in ihr Tagesbewusstsein zurückkehren. Ihre Reise zu verschiedenen Lebensgemeinschaften in Europa war Teil eines buchstäblich WUNDERvollen Heilungsweges, der sie u.a. in die Schweiz führte, wo sie heute mit ihren beiden Söhnen lebt.

 

Heute blickt sie mit einem erweiterten Bewusstsein auf alles, was ihr in ihrem Leben widerfahren ist. Sie sieht es als ihre Aufgabe, Menschen zu ermutigen, der Stimme ihres Herzens wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, sich ihrer geistigen Führung hinzugeben und sie daran zu erinnern, dass nichts, was jemals geschehen ist, verletzen kann, was wir wirklich sind. Dies tut Frau Rensch in ihren Rollen als inspirierte Texterin, spirituelle Wegbegleiterin und Autorin.


Inhalt

Prolog:

Das Schaf in der Herde

 

Teil 1:

Aus dem Leben einer Lehrerin

Ja, ich will ... Nicht!

Mehr Kater als Katze

Irrsein ist menschlich

Erwachen auf Schottlands Couch

Eine Sache von „Schulreife“

Zur rechten Zeit am rechten Ort

Antrag eingereicht

Bühnenreif

Fülle ist nicht immer finanzieller Natur

Wer ist hier der Lehrer?

Verliere den Verstand und fang an zu l(i)eben!

Du bist das Licht

Alle Weisheit liegt in Dir

Hochzeit mit mir selbst

Vom Kloster in die Schwarzwaldklinik

Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will 

Sehen und Gesehen werden

Ich habe Dir immer nur Engel geschickt

Ich habe der Welt was zu sagen

Ein intuitives Geburtstagsgeschenk

Lehrerfortbildung mit Erfolgsgarantie

Die Stimme des Herzens

Weltfrauentag

Eine richtungsweisende Geburtstagsfeier 

 

Teil 2:

Wege der Weisheit führen durch die Wüste

Altes loslassen, um Platz für Neues zu schaffen

Der Weg ist das Ziel

Blind-Dance

Clown oder Enger?

 

 

Friedenstaube

Werde dein eigener Chef! 

Pferdegeflüster

Tochter der Scheiben

 

Teil 3:

Der Berg ruft

Kein Theater ohne Drehbuch

Om namah Shivaya

Wolfsblut

Wie Feuer und Wasser

Vorsicht tut Not!

Transformation einmal spielerisch

Ich bin bereit das Wunder der romantischen Liebe zu empfangen

Die Engel haben immer recht

Ein Stern über Oldenburg

Verspäteter Valentinstag

Das Gleichnis von der Tanne und der Birke

Zauberwolf

Unter dem Deckmantel der Eiseskälte

Crazy 

 

Teil 4:

Glaube versetzt Berge

Spaziergang mit Jesus

Von der Tiefkühltruhe in die Saun

Meine Welt sind die Berge

Voraussichtliche Wunder-Lieferung: 14:50 Uhr

Vertraue!

Tagesausflug mit Engel im Gepäck

Traum-Mann zum selberbacken

Codeworte: Pizza mit Sardellen

Entwickle deine Medialität!

 

Danksagung

Über die Autorin



Prolog (Auszug)

Das Schaf in der Herde

 

Ich stamme aus einer ganz normalen Familie. Einer Bilderbuchfamilie. So haben mir es mir meine Freunde und Bekannten oft rückgemeldet. „Für mich seid ihr der Inbegriff der perfekten Familie“, sagte einmal mein bester Freund Alim zu mir. Und er hatte recht: Es war und ist die perfekte Familie für mich. Ich habe sie mir ausgesucht. Wie recht er hatte, wird mir erst jetzt bewusst, nachdem ich aus dem Schlaf erwacht und aus dem Dasein des angepassten Schafes ausgebrochen bin, den rebellischen Löwen in mir entdeckt habe und allmählich wieder zum Kind werde. 

Ich liebe mein Leben. Ich liebe das neue Bewusstsein, mit dem ich die zahlreichen Wunder beobachte, die tagtäglich in meinem Leben geschehen. Es ist dasselbe Bewusstsein, mit dem ich mir meine Traurigkeit und meine Wut anschaue, die ich nach wie vor fühlen darf, aber nicht mehr wegdrücke, als gäbe es sie nicht. Die Wellen kommen und gehen nach wie vor, aber die Wogen werden sanfter und ich genieße die Parade des Lebens jeden Tag – ob im Tal oder auf dem Gipfel. 

Ich möchte meine Geschichte teilen. Es ist eine Geschichte, die in Millionen Menschen auf der Welt Resonanz finden müsste – nicht, weil ich eine solch geniale Autorin wäre, sondern weil ich kein Einzelfall bin. Laut Statistik teile ich mein Schicksal mit jeder fünften Frau – von der Dunkelziffer und den betroffenen Männern einmal ganz abgesehen. Wenn ich meinen Blick innerlich durch das Kollegium schweifen lasse, in dem ich zuletzt als Lehrerin tätig war, müssten hier mindestens noch fünf weitere Frauen Ähnliches erlebt haben. Vielleicht wissen sie es. Vielleicht haben sie ihre traumatischen Erfahrungen aber auch in das limbische Gehirn verbannt, um zu überleben, um nie wieder mit den schmerzlichen Erinnerungen konfrontiert zu werden und um im Alltag funktionieren zu können. So wie ich, die ich mit dieser inneren Abspaltung als angepasstes, braves und zielorientiertes Mädchen die Grundschul- und Gymnasialzeit durchlaufen, das Abitur bestanden und ein Studium als Grund- und Hauptschullehrerin in der Regelstudienzeit absolviert habe. Im selben Modus schloss ich ein Magisterstudium in Englischer Fachdidaktik an (für den Fall, dass ich später einmal lieber in der Hochschule dozieren statt mit Kindern arbeiten wollen würde), brachte mein Erstes und Zweites Staatsexamen mit einer Eins vorm Komma zum Abschluss und genoss vier Jahre als frischgebackene Lehrerin an einer ländlichen Dorfgrundschule großes Ansehen bei Schülern, Eltern und Kollegen. Im selben Modus pflegte ich langjährige Partnerschaften, aus der letzten ging sogar eine neu erbaute Doppelhaushälfte hervor. Der Maler hatte sogar schon das zukünftige Kinderzimmer mit einer grünen Wiese versehen, auf die ich nur noch die Schäfchen hätte aufkleben müssen, vorausgesetzt ich hätte selbst das Leben des angepassten Schafes in der Herde weitergeführt. 

Mein Leben entsprach dem märchenhaften Dasein der grimm’schen Prinzessin, bevor ihr die goldene Kugel aus der Hand und in den Brunnen fällt. Doch meine Friede-Freude-Eierkuchen-Welt geriet ins Wanken, als ich mich entschied, nach dem Einzug in das Haus meines Froschkönigs nach einer neuen Schule Ausschau zu halten, um die Kilometerzahl meines täglichen Fahrtweges zu reduzieren. Nachdem ich einen Versetzungsantrag gestellt hatte, telefonierte ich eine Liste von Schulen in der Umgebung ab, stellte mich hier und dort vor und freute mich, als sich die Leitung einer Grundschule, in der das Gespräch besonders sympathisch verlaufen war, dafür einsetzte, das Oberschulamt von dem Bedarf an meiner Person im kommenden Schuljahr zu überzeugen. Es war die Grundschule einer 10.000 Einwohner starken Gemeinde, die mir aus meiner Kindheit wohlvertraut war: der Wohnort meiner Großeltern und eines Teils meiner Verwandtschaft, in dem ich mit drei meiner zweieinhalb Jahre jüngeren Vierlingsgeschwister viel Zeit verbracht hatte. Alles schien wie am Schnürchen zu laufen, doch mit dem Umzug und dem Schulwechsel begann mein Leben aus unerfindlichen Gründen plötzlich anstrengend zu werden ... 

 


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