Norbert Frhr. van Handel (AUT)

Doppelmord

Sommer 1914: von Sarajevo bis zur Kriegserklärung



Ziel dieses Buches ist es, eine auch für Nichthistoriker leicht verständliche Darstellung der Ereignisse um das weltverändernde Attentat von 1914 vorzulegen. Dies schien notwendig, da die Beurteilungen, insbesondere über die Frage der Schuld am Ersten Weltkrieg, von namhaften Historikern völlig verschieden bewertet werden.

Vor allem angloamerikanische Autoren sehen die Intentionen von Russland, Frankreich und teilweise England wesentlich kriegsfördernder an

als die politischen und militärischen Maßnahmen, die die Mittelmächte nach dem Attentat tätigten.

Bei sorgfältiger Betrachtung der verschiedenen Veröffentlichungen muss man zu dem Schluss kommen, dass weder Kaiser Franz Josef ein Kriegstreiber, noch der Feldzug gegen Serbien ein Rachefeldzug war, sondern, dass der Doppelmord von Sarajevo einen Stein ins Rollen brachte, der von niemanden mehr aufgehalten werden konnte oder wollte. 

 

Wiederauflage der Ausgabe von 2014, erschienen im Eigenverlag Dr. Norbert v. Handel, Steinerkirchen [AUT])


Dieses Buch, Ausgabe 2026, entstand mit freundlicher Unterstützung des FORUM PAX – Verein zur Förderung des Friedens, der Freiheit und des Dialoges (Salzburg [AUT])



Buch (gebunden)

Doppelmord – Sommer 1914: von Sarajevo bis zur Kriegserklärung

Dr. Norbert Frhr. van Handel (AUT)

Buch, Softcover, 208 Seiten, Format: 12,5 x 19 cm, 1. Auflage, Deutsch, erschienen: 13.02.2026, ISBN: 978-3-907347-31-7

Doppelmord (1. Auflage, Buch)

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E-Book (Digital)

Doppelmord – Sommer 1914: von Sarajevo bis zur Kriegserklärung

Dr. Norbert Frhr. van Handel (AUT)

E-Book, ca. 208 Seiten, 1. Auflage, Deutsch, erschienen: 06.02.2026, ISBN: 978-3-907347-32-4

 

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Doppelmord (1. Auflage, E-Book)

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Autor

Dr. Norbert Frhr. van Handel ist seit 1968 mit Maria Elisabeth Freiin von Gagern verheiratet und hat mit Paul-Anton und Georg zwei Söhne. 

 

Studium: Jus, Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an den Universitäten von Innsbruck und München, promoviert zum Dr. jur. 1965. 

 

1967 Leiter des Büros des Kammeramtsdirektors der Handelskammer Oberösterreich, Mitglied des Stabes des Bundesministers für Bauten und Technik Dr. Vinzenz Kozina, 1972 Referatsleiter in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. 1972 Gründung und Entwicklung der Bundesabfallbörse, 1972 Gründungs- und Vorstandsmitglied des IMAS-Institutes, 1973 im Bereich von Energie- und Rohstofffragen zeitweise Leiter österreichischer Delegationen b. OECD (Paris), Europarat (Straßburg), ECE (Genf) IHK, bei der europäischen Gemeinschaft (EG), 1980 Gründung und Aufbau der GEMA (Gesellschaft für Marktforschung und Marketing), später Fusion mit IMAS und dann verkauft. 1980 Vorstandsmitglied Getränke Holding AG, dann Hopfen & Malz Holding AG, Aufsichtsratsmitglied Brauerei Schwechat AG, BBAG, Linz, 2004 verkauft an Heineken. 1997 Gründung und Geschäftsführung der Firma SA-Invest GesmbH (Schloss Almegg Investment GesmbH), die im alleinigen Familienbesitz ist. Derzeit Seniorgesellschafter. 1997 Partner und Konsulent der World Sound Corporation in Los Angeles. 2003 Partner und head of investors board der Firma BETA RECORDS, Los Angeles. 2009 Gründung der CT-Commtrade GmbH. 2010 AR der Cycleenergy AG.

Sonstige Funktionen: 1982-2013 Vizepräsident der Niederländischen Handelskammer in Österreich

 

Auszeichnungen: Ritter des königlich niederländischen Ordens van Oranje-Nassau (S.M. der König), Offizierskreuz des Ungarischen Verdienstordens (Staatspräsident), Ehrenkreuz für Wissenschaft & Kunst (Bundespräsident), Goldenes Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich (Landeshauptmann Oberösterreich), Kulturmedaille des Landes Oberösterreich (Landesregierung Oberösterreich), Militär-Anerkennungsmedaille (Bundesministerium für Landesverteidigung), Medaille für Verdienste um den Denkmalschutz (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung), Ehrennadel der Gemeinde Steinerkirchen a.d. Traun.

 

Zur Familie: Die Familie van Handel kam im 13. Jahrhundert aus der Ortschaft Handel in holländisch Nordbrabant und war bis 1806 im Dienste des Deutschen Ordens zuletzt mit Sitz in Mergentheim. In der Folge trat Paul Anton Freiherr von Handel, Ministerresident des deutschen Bundes in Frankfurt, in kaiserliche Dienste. Er und seine Nachfahren waren mit den Herrschaften Hagenau und Almegg erbliche Mitglieder des „ob der ennsischen Herren- und Ritterstandes“. Die Familie diente dem kaiserlichen Haus und ihrer Heimat Österreich in zahlreichen militärischen und politischen Funktionen.


Inhalt

Vorwort

Einleitung 

Das Attentat 

Stimmungen nach dem Attentat 

Der schöne Sommer 

Trügerische Stille 

Die Befindlichkeit der Westmächte 

Gärendes Russland 

Deutschland und sein forscher Kaiser

Österreich-Ungarns später Nachmittag

Kaiser Franz Josef I. 

Serbien

Die Planung des Attentats

War der Krieg unvermeidlich?

Der Krieg rückt näher 

Das Uhrwerk läuft ab, 28. Juni bis 23. Juli

 

Das Ultimatum, 23. Juli bis 8. August

Kriegsbeginn

Nachwort

 

Danksagung

Literatur

Namensregister

Über den Autor



Vorwort des Autors

Der renommierte Schweizer WELTBUCH Verlag legt mein Buch „Doppelmord“, das 2014, also 100 Jahre nach Sarajevo, veröffentlicht wurde, neu auf.

Es ist verstörend, dass 12 Jahre danach die Weltmächte durchaus bereit scheinen, wenn gewisse Bedingungen eintreten, einen neuen Weltkrieg, der diesmal noch viel schrecklicher werden würde als die beiden vorhergehenden Weltkriege, auszulösen.

Ebenso verstörend ist, dass die Entscheidung der früheren deutschen Bundeskanzlerin, die Tore nach Deutschland weit aufzumachen und vornehmlich jeden, der behauptet ein Immigrant aus Mittelost zu sein, einzuladen.

Dem gegenüber steht eine unfähige Europäische Union, die nicht in der Lage ist, die wirklichen Probleme, nämlich Immigration, Inflation und Verteidigung zu lösen.

Ein österreichischer Bundespräsident, der meint wir brauchen einen „Europapatriotismus“ scheint Patriotismus mit Zustimmung zu einem lediglich wirtschaftsfördernden europäischen Bündnis (EWG) zu verwechseln.

27 Staaten mit verschiedenster Geschichte, die noch vor 100 Jahren übereinander hergefallen sind, taugen nicht dazu, sich patriotisch zu fühlen.

Wenn Christopher Clark von den „Schlafwandlern“ spricht, so ist es heute noch ärger, denn die noch so schwachen Spitzenpolitiker in Europa sollten wissen, dass die globale Sicherheit auf ein Minimum geschrumpft ist.

1914 konnte zum Beispiel Kaiser Franz Joseph noch meinen, ein vernünftiges Ultimatum an Serbien würde keinen Weltkrieg auslösen – was wir in unserem Buch zu beweisen versuchen – was aber der alte Herr nicht wissen konnte, ist, dass für Frankreich, England aber auch Russland die christlichen Monarchien in Mitteleuropa ein Dorn im Auge waren.

Für Italien, das die längste Zeit mit Österreich-Ungarn und Deutschland verbündet war, gilt der Ausspruch eines früheren bayerischen Ministerpräsidenten: „Italien ist wie ein Schnitzel, je mehr man es klopft, desto größer wird es.“

Die Situation heute ist ähnlich wie 1914, ohne jetzt in Details zu gehen, aber man sollte, was man nicht tun wird, aus den Geschehnissen des Ersten und Zweiten Weltkrieges lernen.

Die ewige Vergangenheitsbewältigung, ohne Zukunftsvorstellungen, wird die Probleme sicherlich nicht lösen.

 

Dr. Norbert Frhr. van Handel

im Jänner 2026


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